Zum Buch
Vielleicht etwas aus der Zeit geraten: 46 Gedichte, in denen sich die Zeilen reimen, in denen man ohne Übersetzungshilfen den Inhalt versteht.
Humoristische Betrachtungen z.B. über einen Senior, der es noch wagt, ein Cabrio zu fahren; über einen Witwer, der seine Ehe überdenkt; über den frühen Vogel und über Menschen, die mit den einfachsten Dingen der Welt nicht zurechtkommen.
Ernsthafter wird danach gefragt, warum der Mensch nicht die Freiheit lebt, die er hat. Dem Wunsch der Menschen, weder zu altern noch zu sterben, wird nachgegangen. Der Tod unterhält sich mit einem Vielbeschäftigten. Ein 16jähriger Flakhelfer Ende des 2.Weltkriegs verarbeitet in zwei Bildern die Begegnung mit dem von ihm abgeschossenen Feind.
In einer letzten, kleineren Abteilung fragen Menschen nach Gott. Ob die Vorstellungen von Gott noch in unsere Zeit passen? Muss nicht manches Kirchenlied neu geschrieben werden? Ein Soldat betet im Schützengraben.
Der Autor
Helmut Kirsch ist Pastor im Ruhestand. Sein Lebensweg führte ihn vom Ruhrgebiet über den Westerwald nach Marburg, Berlin, Ostwestfalen und Windhoek zurück nach NRW.
