Verlag Blaues Schloss Marburg

Das blaue Schloss

 

Homer und wirReihe Uni im Café 3
Schmitt, Arbogast
Homer und wir
Kartoniert, 44 Seiten
ISBN 978-3-943556-13-1
Preis: 7,95 Euro

 

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Homer konfrontiert die Leser einer aufgeklärten Gesellschaft mit einem merkwürdig gemischten Befund: Man findet viel Vertrautes, daneben aber Vieles, mit dem man sich in keiner Weise mehr identifizieren kann. Eine genauere Beschäftigung mit ihm kann aber zeigen, dass ausgerechnet das für uns Fremde auf guten Beobachtungen und einem psychologisch erstaunlich differenzierten Verständnis des Menschen beruht.
In einer Welt, in der die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Religionen zu einer hoch relevanten Aufgabe geworden ist, kann Homer eine gute Einübung in diese Aufgabe bieten.
Arbogast Schmitt, Professor für Literatur und Philosophie der Antike an der Universität Marburg sowie an der FU Berlin, setzt die platonisch-aristotelische Erkenntnistheorie mit der Erkenntnistheorie der Neuzeit in ein Verhältnis und untersucht das jeweilige Verständnis von Ästhetik, Ethik und Politik.
Weitere Forschungsschwerpunkte sind das homerische Epos, die attische Tragödie und die Dichtungstheorien der Antike und deren Widerspiegelung in der Moderne.
Bils Arbogast SchmittArbogast Schmitt, Professor für Literatur und Philosophie der Antike an der Universität Marburg sowie an der FU Berlin, setzt die platonisch-aristotelische Erkenntnistheorie mit der Erkenntnistheorie der Neuzeit in ein Verhältnis und untersucht das jeweilige Verständnis von Ästhetik, Ethik und Politik.
Weitere Forschungsschwerpunkte sind das homerische Epos, die attische Tragödie und die Dichtungstheorien der Antike und deren Widerspiegelung in der Moderne.

 

 

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Büste Homr

Viele Wissenschaftler haben über Homer geforscht. Man glaubte zum Beispiel, dass verschiedene Dichter dieses Epos aufgeschrieben haben und noch dazu zu unterschiedlichen Zeiten. Die Geschichten um den Trojanischen Krieg gab es auf jeden Fall. Sie wurden allerdings zunächst mündlich weiter erzählt wie so viele Geschichten in dieser Zeit.

Wandersänger unterhielten die Menschen mit spannenden Geschichten von Helden. Das ist nicht anders als heute, nur dass wir die Geschichten dann oft im Fernsehen sehen. Auch hier geht es um Gut und Böse, um edle Helden und tapfere Kämpfer. So kann man sagen, die griechischen Sagen haben nichts von ihrer Aktualität verloren.
Die Geschichten erzählen von ganz frühen Zeiten

Mittlerweile glaubt man, dass Homer oder die Dichter in der Mitte des 8. Jahrhunderts vor Chr. lebten. Viele Ereignisse beschreiben aber Erlebnisse und Ereignisse, die aber sehr viel früher stattfanden, im 12. Jahrhundert oder sogar noch früher. So beschreibt Homer Ereignisse aus seiner Zeit, aber auch sehr viel frühere Ereignisse und vermischt sie. Wer die Geschichten verstehen will und richtig lesen, muss also sehr vorsichtig sein, wenn es um Wahrheit und um historische Tatsachen geht.
Die Geschichten bleiben spannend - für immer!

Viele Jahrtausende haben die Ilias und die Odyssee die Menschen begeistert. Noch heute lesen wir über Paris und die schöne Helena, die edlen Helden Hektor und Achill. Wir verfolgen gespannt die Erlebnisse des Odysseus, der den Zyklopen besiegte und den Sirenen trotzte. Ob sie nun erfunden sind oder einen wahren Kern besitzen, das nimmt ihnen nichts von ihrer Faszination für kleine und große Leserinnen und Leser. Für alle Zeiten!