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Der Verlag Blaues Schloss und und Buchhandlung Inge Jakobi

laden ein zur Buchvorstellung

Hoischen, Lothar • Mathematiker und Maler •
Landschaft und Grafik

Gemälde-Katalog

in der Buchhandlung „jakobi“ am Steinweg 45, 35037 Marburg
30. Oktober 2018 18.30 Uhr

Der Verlag Blaues Schloss und und Buchhandlung Inge Jakobi laden ein zur Buchvorstellung Hoischen, Lothar • Mathematiker und Maler • Landschaft und Grafik Gemälde-Katalog in der Buchhandlung „jakobi“ am teinweg 45, 35037 Marburg 30. Oktober 2018 18.30 Uhr.

Lothar Hoischen wurde am 22. November 1935 in Rüthen (Kreis Lippstadt) geboren. Sein Vater unterrichtete am dortigen Gymnasium Mathematik und Physik, aber er war auch ein begeisterter Landschaftsmaler. Schon früh zeigte sich bei seinem Sohn ebenfalls eine mathematische und eine zeichnerische Begabung.

Von 1955 bis 1960 studierte Lothar Hoischen an der Philipps-Universität Marburg Mathematik und Physik und schloss seine Ausbildung mit dem Staatsexamen ab. 1961 nahm er eine Assistentenstelle am Mathematischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen an und wurde dort 1962 promoviert. Anschließend ging er für 1 Jahr nach Amerika und lehrte an der Universität in Sacramento (Kalifornien). Nach Gießen zurückgekehrt folgte 1966 seine Habilitation. Ab 1970 bis zu seiner Pensionierung 1999 war er als Professor für Mathematik an der Justus-Liebig- Universität Gießen tätig.

Lothar Hoischens künstlerisches Interesse galt der Entwicklung der europäischen Malerei von den Alten Meistern bis zur Gegenwart. Er besuchte viele Kunstausstellungen und informierte sich in Buchveröffentlichungen über Künstler und ihre Werke. Aber der Expressionismus und die Moderne blieben die bevorzugten Stilrichtungen.

Im Jahre 1972 heiratete er Gisela Wiesner. Sie unterstützte und begleitete ihn oft auf Fahrten und Wanderungen in die Umgebung von Gießen und Marburg, wo er seine Motive fand. Die hessische Hügellandschaft, der oft rötliche Sandboden, die Kiefern mit ihrer charakteristischen gelbroten Rinde und den blaugrünen Nadeln, waren seine bevorzugten Objekte.

Vernissage Galerie Haspelstraße eins
3. Februar 2018

In den 1970 bis 1990er Jahren malte er die großformatigen Ölbilder, die alle vor Ort entstanden sind.
Sie zeugen von starkem Farb- und Formempfinden und der Fähigkeit, die Natur intensiv zu erleben und in seinen Werken expressiv umzusetzen. Aber auch die grafischen Techniken interessierten ihn. Schon während seines Studiums und später neben der Berufs¬tätigkeit besuchte er Kurse am Institut für Malerei und Grafik in Marburg.

In den 1980er Jahren entstanden Arbeiten in den Techniken Lithografie, Radierung, Portrait- und Aktzeichnen. Ab 1990 bevorzugte er die Radiertechnik, bearbeitete und druckte die Arbeiten im eigenen Atelier.

 

 

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